{"id":356,"date":"2026-04-12T16:45:41","date_gmt":"2026-04-12T14:45:41","guid":{"rendered":"https:\/\/onodi.at\/?page_id=356"},"modified":"2026-04-12T16:45:41","modified_gmt":"2026-04-12T14:45:41","slug":"das-ethische-als-bildungsziel-h-v-hofmannsthal-andreas-oder-die-vereinigten-1979","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/onodi.at\/?page_id=356","title":{"rendered":"Das Ethische als Bildungsziel &#8211; H.v. Hofmannsthal: Andreas oder die Vereinigten (1979)"},"content":{"rendered":"\n<p>In: <em>Welt und Roman, Visegr\u00e1der Beitr\u00e4ge zur deutschen Prosa zwischen 1900 u. 1933<\/em>. &#8211; Bp.,1983.S.169-175.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Der Roman <em>Andreas<\/em> &#8211; wie bekannt &#8211; ist Fragment geblieben; Hofmannsthal hat nur etwa ein Viertel des ganzen geplanten Werkes vollendet, wie es sich aber fortgesetzt werden sollte, wissen wir allein aus Hofmannsthals Notizen und Entw\u00fcrfen. Die Schwierigkeit ergibt sich daraus, ob das Fragment auf Grund der weiteren Intentionen des Autors als etwas Vollst\u00e4ndiges interpretiert werden k\u00f6nnte oder nicht. Anhand der Fachliteratur l\u00e4\u00dft sich die Frage schwer beantworten: es gibt Analysen, die sich nur auf die fertigen Teile beschr\u00e4nken, andere versuchen aber die Aussage des Werkes vom rekonstruierten Ganzen her abzuleiten. Unsere Interpretation l\u00e4\u00dft Hofmannsthals Skizzen zum Werk auch nicht au\u00dfer Acht, braucht sie aber vor allem zum richtigen Verst\u00e4ndnis der schon in den fertigen Kapiteln angedeuteten Problematik.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Die Heimat stirbt auf Reisen&#8221; notierte sich Hofmannsthal das alte chinesische Sprichwort, und gerade das ist der Grund, warum sich Andreas auf die Reise machte: der Wiener B\u00fcrgersohn wollte aus dem engen Milieu heraus, wollte von seinem problematisch gewordenen Ich los, wollte seine eigene Identit\u00e4t. Die Erziehung Andreas\u00b4 vollzieht sich durch die Liebe und allein durch die Liebe. Die Freundschaft zu Sacramozo spielt hier keine entscheidende Rolle, wie wir es sehen werden; viel wichtiger ist aber aus diesem Aspekt Sacramozos Verh\u00e4ltnis zu Maria, als Beispiel einer falschen Liebesauffassung.<\/p>\n\n\n\n<p>Andreas hat sein erstes Liebeserlebnis in K\u00e4rnten, in der \u00f6sterreichischen Provinz. Dieses Abenteuer scheint nur eine Episode zu sein, was auch seine Stelle im Roman begr\u00fcndet, es ist n\u00e4mlich mitten in das Venezianische Erlebnis eingeschoben als Andreas\u00b4Erinnerung an  fr\u00fchere Ereignisse, die &#8211; k\u00f6nnte man glauben &#8211; etwas Abgeschlossenes sind. Das scheint auch noch zu bekr\u00e4ftigen, da\u00df das K\u00e4rntner Abenteuer Andreas nicht erzogen hatte. In Venedig angekommen stand er ebenso fremd der Welt gegen\u00fcber, wie am Anfang seiner Reise. Tats\u00e4chlich ist aber Andreas\u00b4 Beziehung zu Romana, sein Erlebnis der \u00f6sterreichischen Provinz durch Romanas Liebe das entscheidende Moment an seiner Entwicklung. Diese scheinbare Episode bildet in der Tat den Kern der ganzen Problematik; in den anderen Abenteuern werden nur die m\u00f6glichen Varianten der gleiche Frage Andreas nahegebracht. Es ist auch nicht zuf\u00e4llig, da\u00df Hofmannsthal in den Entw\u00fcrfen zur Fortsetzung des Romans Andreas zu Romana zur\u00fcckf\u00fchren wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Andreas und Romana sind nicht <em>gleich<\/em>, und zwar aus dem Gesichtspunkt der Freiheit. Romana ist n\u00e4mlich ethisch frei, sie kann sich ohne Scham und Vorbehalt Andreas hingeben , Andreas ist aber \u00e4sthetisch frei, d.h. er ist dieser vorbehaltlosen Hingabe noch nicht f\u00e4hig. Andreas k\u00f6nnte Romana erst wirklich bekommen, wenn auch er sie frei &#8211;  d.h. ethisch frei &#8211; w\u00e4hlen k\u00f6nnte; und er k\u00f6nnte sie erst frei w\u00e4hlen, wenn er zu sich selbst gelangen k\u00f6nnte. Hier schlie\u00dft sich der Kreis; der Ausgangspunkt wird eigentlich zum Ziel, aber nur wenn die angegebene Bahn durchlaufen wird. Und so wird auch die Episode zum Schl\u00fcsselkapitel, indem Andreas sich selbst findet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Begegnung mit Romana erlebt Andreas wie ein M\u00e4rchen. In Romana wird alles angedeutet, was im Leben erstrebenswert ist, zwar ohne den Weg dazu; &#8220;es war Andreas, als schaue er in einen Kristall, in dem lag die ganze Welt, aber in Unschuld und Reinheit.&#8221; Andreas erblickt also das Ziel, bleibt aber Beobachter, Au\u00dfenseiter dieser Ordnung. Am besten zeigt das vielleicht die Liebesszene zwischen Andreas und Romana: die krankhafte Zur\u00fcckgeworfenheit auf sich selbst und das \u00e4sthetische Moment, die Geliebte vor anderen durchaus zu verstecken, verhindert Andreas, wirklich zu lieben: Er hob sich auf, es durchfuhr ihn, da\u00df es der erste Kuss in seinem Leben war. (&#8230;) Der Wind bewegte die T\u00fcr, Andreas war es, als habe wer hereingeschaut.&#8221; Andreas erlebte hier also etwas, womit er nichts anfangen wu\u00dfte. Wie bereits festgestellt, er stand nach diesem Abenteuer ebenso fremd der Welt gegen\u00fcber wie davor, doch war es mehr: er ist in Verzweiflung geraten, d.h. er wurde auf einmal seines hoffnungslosen Zustandes inne. In der Verzweiflung tauchen erst Probleme auf, die bisher nicht auf das Ich bezogen worden sind: qu\u00e4lende Kindheitserlebnisse, die Beziehung zu den Eltern, die Gegen\u00fcberstellung von Tod und Leben,  die Frage der Zeit usw. Es darf unserer Aufmerksamkeit auch nicht entgehen, da\u00df auch das folgende im Zusand der Verzweiflung eingesehen wird: &#8220;das viele Herumlaufen ist unn\u00fctz, man lauft (sic!) sich selber nicht davon.&#8221; Damit wird Andreas  f\u00fcr die Erziehung offen. So wird im sp\u00e4teren die Erinnerung an Romana immer die Funktion haben, sich auch an sich selbst, d.h. an die Krise der Pers\u00f6nlichkeit zu erinnern, und das treibt Andreas von Romana weg und zu ihr zur\u00fcck. Er mu\u00df zwar Romana verlassen, es gelingt ihm. doch f\u00fcr eine Zeit das M\u00e4dchen auf seine Weise zu behalten, d.h. sie im Traum und in der Erinnerung \u00e4sthetisch zu besitzen. Das ist der erste, im wesentlichen mi\u00dflungene Versuch im Bereich des \u00c4sthetischen, die Verzweiflung zu \u00fcberwinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erziehung, das Problematisch-Werden des &#8216;\u00c4sthetischen, beginnt eigentlich bei Nina. Wichtig ist, da\u00df Andreas vor dem Abenteuer mit Nina ein Geheimnis, ein seltsames Mann\/Weib trifft &#8211; wir wissen aus Hofmannsthals Notizen, da\u00df es Maria\/Mariquita war -, eine Erscheinung, die er sich nicht erkl\u00e4ren kann. Dieses Geheimnis wirkt auch auf seine Beziehung zu Nina aus, und ist f\u00fcr Andreas\u00b4 Entwicklung entscheidend.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Liebensabenteuer mit Nina beginnt wie das mit Romana: es stellt sich heraus, da\u00df Andreas unf\u00e4hig ist, mit seiner Begierde Nina zu erreichen; entweder die Erinnerung an Romana oder das Gef\u00fchl, da\u00df jemand da ist, l\u00f6scht sie gleich aus. Dann versucht Andreas seine Beziehung zu Nina in der Phantasie zu gestalten, wie auch im Falle von Romana gewesen ist. Die Vorstellung des Dachgartens, wo Andreas alles, inbegriffen Nina selbstverst\u00e4ndlich besitzt, ist ein typischer Versuch des \u00e4sthetischen Zustandes. &#8220;(&#8230;) er war kein zuf\u00e4lliger Besuch, den jedes Knarren einer T\u00fcr aufschreckte (&#8230;) er war der berechtigte Freund, der Herr dieses Zaubergartens und der Herr seiner Herrin.&#8221; Ninas Frage zieht ihn zwar aus dem gl\u00fccklichen Traum zur\u00fcck, aber weil sie eben nur ein Objekt f\u00fcr ihn ist, k\u00f6nnte dieses Bewu\u00dftwerden auch nicht besonders st\u00f6rend sein; ein Objekt n\u00e4mlich, das blo\u00df da ist, l\u00e4\u00dft sich immer wieder leicht in die Phantasie verwandeln. Nicht aber das Geheimnis. Es beunruhigt Andreas, und treibt ihn wiedermal zur Verzweiflung. &#8220;Der Gedanke an seine Unbekannte fiel ihm ein, aber wie ein Schreck. (&#8230;) Dieses Wesen war in der Welt, darin lag etwas, das unentfliehbar war.&#8221; Das ist der Punkt eigentlich, wo sich Andreas zu entwickeln beginnt, in der Verzweiflung, die diesmal im \u00c4sthetischen nicht zu l\u00f6sen ist. Schutz suchend n\u00e4hert er sich Nina: &#8220;Die Brust wurde ihm enger, ihm war, als m\u00fcsse er Schutz suchen, er trat im Zimmer zur\u00fcck, er st\u00fctzte sich auf die Lehne des Sofas und beugte sich \u00fcber Nina.&#8221; Die Erinnerung an alte Kindertr\u00e4ume st\u00f6rt zwar auch hier seinen Entschluss, weckt Zweifel, aber nicht minder das Tr\u00e4umen selbst: es sind n\u00e4mlich &#8220;bis zum Ekel oft getr\u00e4umte Kindertr\u00e4ume&#8221;. Ohne Hoffnung, verzweifelt erfa\u00dft nun Andreas Ninas Hand, damit verliert er aber Nina als blo\u00dfes Objekt, d.h. er verliert sich als blo\u00dfes Subjekt, und das schreckt ihn auch zur\u00fcck: &#8220;Die Ahnung eines L\u00e4chelns lag noch auf ihrer Oberlippe, aber ein vergehendes, beinahe angstvolles L\u00e4cheln schien einen Kuss dorthin zu rufen. Nichts konnte ihn tiefer und j\u00e4her erschrecken als diese Zeichen, die einen andern vielleicht k\u00fchn, ja frech gemacht h\u00e4tten. (&#8230;) Er war verwirrt \u00fcber die Ma\u00dfen&#8221;. Andreas ist also in eine Sackgasse geraten: vor dem Schreck sucht er Nina, aber vor Nina bekommt er wieder mal Schreck. Es ist aber fraglich, ob er noch irgendwohin fliehen kann. Sein letzter Versuch, Nina nochmals im Traum und in der Phantasie allein f\u00fcr sich zu retten und zum gl\u00fccklichen Gef\u00fchl vor der Qual zur\u00fcckzufinden, mu\u00df auch scheitern. Andreas hat also keine andere Wahl, als das Geheimnis zu verstehen, damit sich seine allgemeine Angst aufl\u00f6st. Die <em>Freundschaft<\/em> mit Sacramozo f\u00fchrt Andreas eigentlich zum Geheimnis &#8211; im Roman folgt auch ja gleich der Kaffeehausszene, wo Andreas Sacramozo zum erstem Mal trifft, die Szene vor und in der Kirche, wo Andreas Maria\/Mariquita erblickt -, aber das Geheimnis zu l\u00f6sen und dadurch auch sich selbst zu finden, f\u00e4llt allein Andreas zu. Sacramozo will auch das Geheimnis des Lebens l\u00f6sen, und in diesem Sinne kann er zur Entwicklung von Andreas beitragen, aber nur als negatives Beispiel. In Sacramozo findet Andreas n\u00e4mlich sein problematisches Ich, den &#8220;\u00e4sthetischen Zustand&#8221; wieder, er schaut sich in Sacramozo wie in einem Spiegel. Der Ekel vor dem Gemeinen , die Unverm\u00f6glichkeit menschlicher Beziehungen charakterisiert sowohl Andreas als auch Sacramozo, wohl aber mit dem Unterschied, da\u00df Andreas in der Verzweiflung &#8220;der geometrische Ort fremder Geschicke&#8221; wird , d.h. sich unwillk\u00fcrlich fremden Einfl\u00fcssen aussetzt und sich dadurch entwickelt, Sacramozo aber in einem Zustand der Auswegslosigkeit erstarrt, und zwar in dem der mystischen Trance, weil er an sich selbst nicht zweifelt, sondern nur an seinem Geschick. Die Beziehung zwischen Andreas und Sacramozoist im Fragment nur angedeutet, aber es ist bereits bei ihrem ersten Treffen im Kaffeehaus offensichtlich, da\u00df Sacramozo Andreas wie ein Magnet anzieht. Andreas\u00b4 gro\u00dfe Neigung zu Sacramozo ist damit zu erkl\u00e4ren, da\u00df Andreas an Mangel des Selbstgef\u00fchls leidet, Sacramozo aber ihm als eine vollkommen entfaltete Pers\u00f6nlichkeit vorkommt. Andreas ahnt in ihm einen &#8220;harmonischen Kontrast zwischen Erscheinung und Geist&#8221;. Er besinnt sich aber bald darauf, da\u00df die Beziehung zum Malteser ihm nicht hilft, sich selbst zu finden, sondern nur die M\u00f6glichkeit dessen negativ enth\u00e4lt, d.h. Sacramozo erinnert Andreas st\u00e4rker an seine Krise, durch ihn sehnt er sich noch qu\u00e4lender nach einer L\u00f6sung. &#8220;Durch Sacramozo erkannt Andreas: er liebe Romana Finazzer.&#8221; Romana bedeutete f\u00fcr Andreas n\u00e4mlich &#8211; wie bereits festgestellt &#8211; ein erw\u00fcnschtes Ziel ohne den dazu f\u00fchrenden Weg. Sacramozo aber einen m\u00f6glichen Weg, der aber zu nichts f\u00fchrt, bzw. im Falle menschlicher Beziehungen die Vernichtung der anderen Person bedeutet. Je mehr sich Andreas in ein Liebesabenteuer mit Maria\/Mariquita verwickelt, desto mehr entfernt er sich von Sacramozo. Die Doppelg\u00e4ngerfigur Maria\/Mariquita , dieses &#8220;Produkt&#8221; Sacramozos l\u00e4\u00dft Andrea begreifen, da\u00df an Sacramozo alles nur &#8220;Fassade&#8221; ist, d.h. nur von au\u00dfen her alles vollkommen und bewundernswert scheint; von innen her aber &#8211; also in Beziehung zu Maria\/Mariquita &#8211; wird sich Andreas der Unm\u00f6glichkeit von Sacramozos Lebensauffassung bewu\u00dft. Ihm wird klar &#8211; obwohl Sacramozo war, der ihn zu Maria f\u00fchrte -., da\u00df er das Geheimnis mit seiner Hilfe nicht verstehen kann. So bleibt der Malteser &#8211;  auch wenn Hofmannsthal ihn vielleicht am pr\u00e4zisesten zu charakterisieren versuchte und auch wenn einige Literaturhistoriker in ihm die edelste Gestalt des Romans sehen &#8211; nur Nebenfigur. Seine Funktion ist, Andreas zu Maria zu f\u00fchren, bzw. mit seinem Beispiel einer falschen &#8220;Liebesbeziehung&#8221; zu Maria Andreas begreiflich zu machen, was verfehlt wurde. Maria\/Mariquita ist die Kehrseite von Romana: was in Romana vollkommen ist, wurde in Maria\/Mariquita Pathologie. Durch das Pathologische mu\u00df nun Andreas begreifen, da\u00df Sacramozos \u00c4sthetizismus , hohe Selbstliebe, seine &#8220;gegenstandslose Beziehung&#8221; zu Maria zur Spaltung dieser Person gef\u00fchrt hat, und er mu\u00df lernen, wie das Gespaltene, das Getrennte wieder vereinigt werden kann. Sacramozo such in allem  &#8220;das Geheimnis des Lebens&#8221; und gelangt endlich nur zur Verzweiflung und folgerichtig zum &#8220;echten philosophischen Akt&#8221;, zur Selbstt\u00f6tung. Andreas aber entwickelt sich dazu, an dem Geheimnis wirkend teilzunehmen, d.h. wirklich liebend sich vereinigen zu k\u00f6nnen, wodurch er auch seine Identit\u00e4t findet. Die Liebesbeziehung zu Maria ist f\u00fcr Andreas nur ein Mittel der Selbstfindung, indem er in der anderen Person das Selbst finden hilft; damit wird er aber f\u00fcr Romana frei. An diesem Punkt hat Hofmannsthal noch einige Abenteuer vorgesehen, wi z.B. Zustinas und Ninas Liebe zu Andreas, aber das alles pa\u00dfte nicht mehr in den Roman: die Entwicklung von Andreas hat sich mit dem Abenteuer zu Maria vollendet. Maria wurde Andreas\u00b4 Werk, und indem er es bildete, bildete er sich selbst. Damit erwarb Andreas ein &#8220;K\u00f6nnen&#8221; &#8211; das Motiv von Andreas\u00b4 Nicht-K\u00f6nnen zog \u00fcbrigens bis zu diesem Punkt ganz charakteristisch durch den ganzen Roman durch &#8211; , gewann darin ein eigenes Selbstgef\u00fchl, und ist zu keinem Abenteuer mehr f\u00e4hig. Er m\u00fc\u00dfte nun &#8211; wie in den Notizen entworfen &#8211; zu Romana zur\u00fcck, weil er bereits imstande ist, sie frei zu w\u00e4hlen. Diese freie Wahl bedeutete erst den Durchbruch zu Ethischen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In: Welt und Roman, Visegr\u00e1der Beitr\u00e4ge zur deutschen Prosa zwischen 1900 u. 1933. &#8211; Bp.,1983.S.169-175. 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